Sicherer Luftraum für G20-Gipfel in Hamburg

Verkehrsministerium richtet Flugbeschränkungsgebiet ein

28.06.2017.- Am 7. und 8. Juli 2017 wird in Hamburg das G-20 Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs aus den größten Industrienationen und Schwellenländern stattfinden. Auf Antrag der Polizei Hamburg hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Flugbeschränkungsgebiet für den Schutz des G-20 Gipfels eingerichtet.

Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete (beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung.

Für das anstehende Gipfeltreffen wurde ein Flugbeschränkungsgebiet zur sicheren Anreise der Staatsgäste geschaffen, das sich mit einem Radius von 30 nautischen Meilen (55 Kilometer) rund um den Veranstaltungsort erstreckt. Dieses Gebiet reicht vom Boden bis zu einer Höhe von „Flugfläche 100“, umgerechnet ca. 3.000 Meter. Die zeitliche Aktivierung ist vom 6. Juli 2017, 8 Uhr bis 9. Juli 2017, 24 Uhr vorgesehen. Je nach Anforderungslage der Polizei kann es diesbezüglich noch zu Änderungen kommen.

In diesem Gebiet sind alle Flüge einschließlich des Betriebs von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen untersagt. Ausgenommen hiervon sind selbstverständlich die Anreiseflüge der Staatsgäste, Flüge ausschließlich nach Instrumentenflugregeln mit Start-/ Zielflughafen Hamburg sowie Flüge der Polizei, Bundespolizei und anderer Einsatzkräfte.

Kontakt:
Anja Naumann, DFS Medienbeauftragte , Niederlassung Bremen,
Tel: 0421-5372116


Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit rund 5.550 Mitarbeitern (Stand 31.12.2016). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.000 Fluglotsen lenken täglich bis zu 10.000 Flüge im deutschen Luftraum, im Jahr rund drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Kontrolltürme an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Die Tochtergesellschaft “DFS Aviation Services GmbH” vermarktet flugsicherungsnahe Produkte und Dienstleistungen und ist für die Flugverkehrskontrolle an neun deutschen Regionalflughäfen sowie am Flughafen London-Gatwick verantwortlich.