Neue Drohnenverordnung

Die grundlegenden Änderungen finden Sie hier.

Entscheidungsbaum

Ist Ihr Fluggerät schwerer als 250 Gramm, so müssen Sie die Kennzeichnungspflicht und die Nachweispflicht beachten.

Kennzeichnungspflicht (verpflichtend 6 Monate nach Inkrafttreten der Verordnung):
Das Fluggerät muss an sichtbarer Stelle Namen und Anschrift des Eigentümers in dauerhafter und feuerfester Beschriftung führen.

    Nachweispflicht für Fluggeräte ab 2 kg (ab 01.10.2017):

    • Gültige Erlaubnis als Luftfahrzeugführer oder
    • Bescheinigung über eine bestandene Prüfung von einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle oder
    • Bescheinigung eines Luftsportvereins, wenn die Erlaubnis für den Betrieb eines Flugmodells beantragt wird.
    • Die Bescheinigung gilt 5 Jahre.
    • Ausnahme: Für den Betrieb auf einem Modellfluggelände ist kein Kenntnisnachweis nötig.

    Des Weiteren werden Kenntnisse benötigt in

    1. der Anwendung und der Navigation der Fluggeräte,
    2. den einschlägigen luftrechtlichen Grundlagen und
    3. der örtlichen Luftraumordnung.

    Wenn Sie Ihr Fluggerät für Sport- und Freizeitzwecke betreiben, gilt es rechtlich als Flugmodell. Nutzen Sie es gewerblich, so wird dies rechtlich als unbemanntes Luftfahrtsystem bewertet.

    Für beide gelten ab einem Gewicht von 250 Gramm diese Regeln: