Glossar Flugsicherung
In unserem Glossar Flugsicherung können Sie die gebräuchlichsten Ausdrücke und Abkürzungen nachschlagen.

Technologische Weiterentwicklung der DFS-Simulatoren

Einsatz von Spracherkennung im Flugsicherungssimulator
Aktuelle Spracherkennungssoftware verfügt über das Potenzial, die von einem Lotsen in einem Trainingssimulator erteilten Anweisungen automatisch in entsprechende Luftfahrzeugänderungen umzusetzen. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, den menschlichen Simulationspiloten durch Spracherkenner, Szenarienmodul und Sprachausgabe für entsprechend ausgestattete Simulationsübungen zu unterstützen oder ggf. ganz zu ersetzen. Die Software muss jedoch individuellen Bedürfnissen und Anforderungen der Nutzer (z.B. sprecherunabhängiges Sprachmodell, Phraseologie, Grammatik, Simulationsszenarien, Sprachausgabe) angepasst und damit so gestaltet werden, dass sie auch ohne menschliche Simulationspiloten zu den gewünschten Lernzielen führt.

Mobiler Trainingssimulator
Als Reaktion auf den gesteigerten Bedarf nach einem einfachen Trainingssimulator, der jederzeit und ohne großen Aufwand für Schulungszwecke genutzt werden kann, wurde der erste mobile Trainingssimulator („NEWSIM in a box“)bereitgestellt.

Zwei große Flachbildschirme, zwei Tastaturen, dazwischen ein kleiner „Würfel-PC“ - so sieht er aus, der erste mobile Trainingssimulator der DFS, der 2010 auch auf der ATC Global in Amsterdam am DFS-Stand präsentiert wurde. Er kann auf Knopfdruck für Trainings genutzt werden. Trainee und Coach sitzen sich dabei gegenüber, aufwändige Sprechfunksimulation entfällt.

Neues Sichtsystem für den 360°-Tower-Simulator der Akademie
Im Frühjahr 2012 konnte das ATM-Simulatorzentrum den 360°-Tower-Simulator der Akademie mit einem neuen brillanten Projektionssystem ausstatten. Das neue Projektionssystem besteht aus 18 Digitalprojektoren mit einer Auflösung von 1920x1200 Bildpunkten. Dadurch konnte eine Vervierfachung der Zahl der Bildpunkte erreicht werden – und damit eine Auflösung, die nur wenig über der Wahrnehmungsgrenze des menschlichen Auges liegt. Gleichzeitig konnten auch Helligkeit und Kontrast der Darstellung deutlich verbessert werden. Zudem sind die Projektoren nicht mehr sichtbar, sondern in einem Gehäuse eingebaut und insgesamt etwas leiser. Mit dem neuen Projektionssystem können jetzt auch die hochaufgelösten 3D-Datenbasen für den Schulungs-Airport Langen und für Frankfurt einschließlich der 4. Bahn genutzt werden. Dem Ziel, die Außensicht aus der Towerkanzel durch höhere Auflösung, detailreichere Umgebungsgestaltung und spezielle 3D-Effekte noch realistischer zu gestalten, ist man somit wieder ein deutliches Stück näher gekommen.