Finanzen

Die Corona-Pandemie hat die Luftfahrtbranche im Jahr 2020 wie kaum eine andere getroffen: Airlines, Flugsicherungsdienstleister, Flughäfen wie auch Reiseveranstalter. Erdrutschartig ging der Luftverkehr weltweit zurück auf ein Niveau, das in Deutschland zuletzt im Jahre 1989 registriert wurde. Wirtschaftlich führte dies nach einem Jahresüberschuss von 34,8 Mio. EUR (im Jahre 2019) nun zu einem Jahresfehlbetrag von 94,0 Mio. EUR. 

Zwar erhöhten sich die Erlöse aus Flugsicherungsdienstleistungen leicht, allerdings berücksichtigen sie die Verrechnung des Carry-over aus den Vorjahren. Die operativ tatsächlich erzielten Erlöse verminderten sich aber massiv. Insgesamt zeigt sich coronabedingt ein durch wesentliche Sondereinflüsse gekennzeichnetes Konzernergebnis. 

Auch das Drittgeschäft verzeichnete mit -7,4 Mio. EUR einen Jahresfehlbetrag (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR).

Auszug aus dem Geschäftsjahr 2020

(Rechnungslegung nach IFRS)

       in Euro
Umsatzerlöse
1.111,3 Mio.
Investitionen
     82,3 Mio.
Bilanzsumme
2.590,4 Mio.
Jahresfehlbetrag
     -94,0 Mio.