Finanzen

Eine sich verschärfende Sicherheitslage in den Zentren Nordafrikas und der Türkei sowie politische Spannungen zwischen der Türkei und Russland prägten das Geschäftsjahr 2016. Zur Folge hatte dies ein geändertes Reiseverhalten: Im Vergleich zum Vorjahr reisten 29 Prozent weniger Touristen nach Ägypten und Tunesien, 23 Prozent weniger in die Türkei. Dennoch legte das Verkehrswachstum insgesamt im deutschen Luftraum um 2,6 Prozent zu: auf 3.108.761 IFR-Flüge.

Der erzielte Jahresüberschuss betrug 86,6 Mio. Euro (2015: 123,6 Mio. Euro). Beeinflusst wird das Ergebnis von Nachholungseffekten aus der Umstellung der Gebührenerhebungsgrundlage nach IFRS sowie die daraus resultierenden Neubewertungen für die betriebliche Altersversorgung.

Erlöse erzielte die DFS im vergangenen Jahr aus zwei Quellen. Haupteinnahmequelle sind die Gebühren, die sie von Luftfahrzeughaltern nach den Prinzipien der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO und EUROCONTROL für Flugsicherungsdienstleistungen erhebt. Für den regulierten Teilbereich Strecke gilt seit 1. Januar 2012 ein Leistungssystem, die Gebühren werden nach EU-Vorgaben bindend festgelegt. Auch der Teilbereich An-/Abflug ist mit dem Jahr 2015 in die Regulierung überführt worden. Wie bis Ende 2014 werden aber die Gebühren durch Rechtsverordnung des Bundes festgesetzt. 

Die zweite Erlösquelle sind Erträge aus anderen DFS-Geschäftsaktivitäten.

Auszug aus dem Geschäftsjahr 2016

(Rechnungslegung nach IFRS)


       in Euro
Umsatzerlöse
1.169,7 Mio.
Investitionen
     81,3 Mio.
Bilanzsumme
 1.944,2 Mio.
Jahresüberschuss
      86,6 Mio.
Anleihen*
      25,0 Mio.

* Von der DFS begebene Schuldverschreibungen sind ausschließlich an der Börse Luxemburg zugelassen. Die DFS hat aus diesem Grund Luxemburg im Sinne des Artikels 2 der Richtlinie 2004/109/EG zur „Harmonisierung der Transparenzanforderungen in Bezug auf Informationen über Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel auf einem geregelten Markt zugelassen sind“, als ihren Herkunftsmitgliedsstaat gewählt.

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