Mögliche Verzögerungen am Frankfurter Flughafen durch Bombenentschärfung

Durch die Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird am Sonntag im Frankfurter Ostend eine große Evakuierung der Bevölkerung notwendig. Auch der Luftraum ist von den Aktivitäten des Kampfmittelräumdienstes betroffen – es wird zu Auswirkungen kommen, deren Umfang jedoch abhängig von der Wetter- bzw. besonders der Windsituation sind.
 
05.07.2019.- Bei Ostwind („Betriebsrichtung 07“) sind die Abflüge betroffen, die in Richtung Osten führen. Nicht alle Abflugverfahren stehen zur Verfügung, denn sie führen teilweise über den betroffenen Luftraum. Dieser muss umflogen werden, hierdurch können Kapazitätseinschränkungen entstehen.

Bei Westwind wird es zu einer veränderten Anflugsituation kommen. Die Anflugverfahren zur Nordwestlandebahn sind nicht nutzbar, alle Landungen müssen auf das Parallelbahnsystem geführt werden. Auch in dieser Situation ist mit Verzögerungen zu rechnen.

Als Zeitraum für alle diese Maßnahmen wurde vom Kampfmittelräumdienst die Zeit von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr definiert.

Auch die Zeitdauer der Bombenentschärfung hat natürlich Auswirkungen: Je kürzer und schneller sie erfolgt, desto weniger groß werden die Folgen für den Betrieb des Flughafens sein. Flugsicherung und Kampfmittelräumdienst stehen in engem Kontakt und werden alle Aktivitäten miteinander abstimmen.

Die Aufgabe der Flugsicherung ist es, den Verkehr auch in solch außergewöhnlichen Situationen sicher durch den Luftraum zu führen. Entstehen dabei Verzögerungen, so sind diese der sicheren Verkehrsabwicklung geschuldet.


Medienkontakt:

Christian Hoppe
Telefon: 06103 / 707-4100
EMail: christian.hoppe@dfs.de


Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit rund 5.400 Mitarbeitern (Stand 31.12.2018). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.000 Fluglotsen leiten täglich bis zu 10.000 Flüge durch den deutschen Luftraum, im Jahr mehr als drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Tower an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Die Tochtergesellschaft „DFS Aviation Services GmbH“ vermarktet flugsicherungsnahe Produkte und Dienstleistungen und ist für die Flugverkehrskontrolle an neun deutschen Regionalflughäfen sowie an den Flughäfen London-Gatwick und Edinburgh verantwortlich. www.dfs.de