Appell an Piloten: Start- und Landemeldungen übermitteln

01.08.2014.- In den vergangenen Monaten haben Piloten häufig ihre Start- und Landezeiten nicht beim Aeronautical Information Service Centre (AIS-C) gemeldet, für die sie zuvor einen Flugplan aufgegeben hatten. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH appelliert an die Piloten, die Vorschriften zu beachten.

Luftfahrzeugführer sind per Gesetz beim Fliegen von und zu unkontrollierten Verkehrslandeplätzen verpflichtet, die tatsächliche Start- und Landezeit unverzüglich zu melden. Die Meldungen können auch über Sprechfunk an die zuständige Flugverkehrskontrollstelle oder an den Fluginformationsdienst zur Weiterleitung an das AIS-C übermittelt werden. Bei kontrollierten Plätzen werden die Meldungen hingegen von den jeweils zuständigen Flugverkehrskontrolldiensten übernommen.

Fehlen diese Start- und Landemeldungen, erschwert das die Arbeit des Flugalarmdienstes, der für die Benachrichtigung des Such- und Rettungsdienstes verantwortlich ist. Insbesondere bei grenzüberschreitenden Flügen entsteht zusätzlicher Koordinierungsaufwand.

Details sind in den Nachrichten für Luftfahrer NfL I 32/2010 und NfL I 33/2010 geregelt.


Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 6.049 Mitarbeitern (Stand 31.12.2013). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die rund 2.000 Fluglotsen lenken täglich bis zu 10.000 Flüge im deutschen Luftraum, im Jahr rund drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Kontrolltürme an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten. Weitere Arbeitsgebiete sind Aeronautical Solutions (Consulting) und Aeronautical Information Management (Luftfahrtdaten).