25 Jahre DFS

Hier sehen Sie die Geschichte der DFS in Bildern.

1993

Historische Unterschrift: Bereits im Oktober 1992 wird die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH formal gegründet. Das Foto zeigt Gründungsgeschäftsführer Dieter Kaden (2.v.r.) beim Notartermin. Am 1. Januar 1993 ist die Bundesanstalt für Flugsicherung, die 40 Jahre lang den Flugverkehr in Deutschland kontrolliert hatte, Geschichte: Ihre privatwirtschaftlich organisierte Nachfolgerin nimmt die Arbeit auf.

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1994

DFS-Geschäftsführer Dieter Kaden (Mitte) mit Technik-Geschäftsführer Peter Waldinger (vorne) zu Besuch in der Kontrollzentrale Berlin-Tempelhof. Sie ging im November 1994 in Betrieb.

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1995

Ausbildung von Fluglotsen an der Flugsicherungsakademie in Langen.

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1996

Die Kontrollzentrale in Karlsruhe wird umgebaut und erweitert. Von dort aus kontrolliert die DFS den Flugverkehr im oberen Luftraum.

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1997

Die Radaranlage Auersberg geht mit erneuerter Technik in Betrieb. Im Rahmen eines 1995 gestarteten, groß angelegten Programms modernisiert die DFS ihre Radaranlagen im gesamten Bundesgebiet. Sie liefern den Fluglotsen die Informationen, wo sich die Flugzeuge im deutschen Luftraum befinden. 

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1998

1998 startet ein Architektenwettbewerb für den Neubau der DFS-Unternehmenszentrale. Gebaut wird nach den Entwürfen des Frankfurter Architektenbüros KSP Engel und Zimmermann. 2002 zieht Verwaltung von ihrem bisherigen Standort Offenbach ins südhessische Langen, wo die DFS bereits eine Kontrollzentrale und eine Akademie für die Ausbildung der Fluglotsen betreibt. Das Foto zeigt den symbolischen ersten Spatenstich.

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1999

Kurz vor Weihnachten 1999 geht die Kontrollzentrale Langen mit dem System P1/ATCAS in Betrieb. Zur Feier des Tages hatten sich viele Fluglotsen in Schale geworfen. Sonst wird im Kontrollraum eher legere Kleidung bevorzugt.

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2000

Der neue DFS-Tower am Flughafen Leipzig geht in Betrieb. Zu Gast in der Kanzel sind der thüringische Ministerpräsident Bernhard Vogel (l.) und der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (Mitte).

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2001

Die DFS übernimmt die Rechte an einem Multiradar-Tracker, den ein Mitarbeiter entwickelt hat. Das System verarbeitet die Daten der Radaranlagen und stellt diese in einem Luftlagebild dar. Unter dem Namen „PHOENIX“ ist es mittlerweile an allen Standorten als Fallback-System im Einsatz und wird erfolgreich international vermarktet.

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2002

Die DFS-Kontrollzentrale in Düsseldorf wird geschlossen und die Überwachung des Flugverkehrs nach Langen verlagert. Ein Jahr später geht der neue Tower am Flughafen Düsseldorf in Betrieb. Er ist mit einer Höhe von 85 Metern der höchste Turm der DFS.

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2003

Ein Blick in das Betriebsbüro der Flugberatung (Aeronautical Information Service, AIS) in Frankfurt-Rödelheim. Das dortige AIS-Centre löste im Jahr 2003 die AIS-Stationen ab, die es bis dahin an den internationalen Flughäfen gegeben hatte.

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2004

2004 verabschiedet das Europäische Parlament eine Verordnung zur Vereinheitlichung des europäischen Luftraums („Single European Sky“, kurz SES), Dazu werden verschiedene Maßnahmen festgelegt – von der Einrichtung nationaler Aufsichtsbehörden über die Harmonisierung der Flugsicherungstechnik bis zu der Festlegung von Leistungszielen. SES sieht außerdem vor, über die Schaffung von grenzüberschreitenden Luftraumblöcken, so genannten Functional Airspace Blocks (FAB), zu einem einheitlichen europäischen Luftraum zu kommen. Die DFS schließt sich mit benachbarten Flugsicherungsorganisationen zum FAB Europe Central zusammen. Er umfasst den Luftraum von Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz.

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2005

Mit ihrem neu gegründeten Tochterunternehmen „The Tower Company“ bietet die DFS Flugsicherungsdienstleistungen für Regionalflughäfen an. Grund dafür ist, dass der deutsche Gesetzgeber sich entschieden hat, an kleinen Flughäfen den Markt zu öffnen und Konkurrenz zuzulassen. Der Flughafen Dortmund entscheidet sich als erster Airport für „The Tower Company“, die bald die verkehrsreichsten Regionalflughäfen zu ihren Kunden zählt. Mittlerweile hat die DFS ihr Drittgeschäft neu geordnet: Die 2017 gegründete DFS Aviation Services GmbH ist auch für die Kontrolle des Flugverkehrs an neun Regionalflughäfen verantwortlich.

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2006

Zur Fußball-WM 2006 landen zahlreiche Flugzeuge in Berlin: Auf dem Flughafen Tempelhof herrscht so viel Verkehr wie nie zuvor. Zwei Jahre später wird der traditionsreiche Airport geschlossen.

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2007

Im Jahr 2007 kontrolliert die DFS erstmals mehr als drei Millionen Flüge im deutschen Luftraum. Die Grafik zeigt die Flugspuren eines einzigen Tages: Sinkflüge sind grün, Steigflüge rot eingefärbt. Die blauen Linien markieren Flüge in gleichbleibender Höhe.

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2008

Die DFS-Flugsicherungsakademie feiert ihr 20-jähriges Jubiläum. In dem Gebäude werden nicht nur Fluglotsen ausgebildet: Dort befindet sich auch eine Schulungsstätte des Deutschen Wetterdienstes.

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2009

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) wird gegründet. Das Foto zeigt Prof. Dr. Nikolaus Herrmann, Direktor des BAF (r.), mit dem damaligen Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (Mitte) und Thilo Schmidt, Abteilungsleiter Luft- und Raumfahrt im Bundesverkehrsministerium.

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2010

Ein Vulkanausbruch auf Island legt im April 2010 den Luftverkehr über Europa lahm. Bei dem Ausbruch des Eyjafjallajökull werden große Mengen Vulkanasche in die Luft geschleudert und vom Wind in Richtung Europa getrieben. Da die feinen und extrem harten Partikel eine Gefahr für Flugzeugtriebwerke darstellen können, schließen zahlreiche Länder aus Sicherheitsgründen zeitweise ihre Lufträume. Auch Deutschland ist davon betroffen, unter anderem der Flughafen München (Bild). Im Laufe nur einer Woche fallen in ganz Europa mehr als 100.000 Flüge aus.

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2011

Lufthansa-Chef Carsten Spohr, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und der damalige DFS-CEO Dieter Kaden (von links) bei der Einweihung des neuen DFS-Kontrollturms am Flughafen Frankfurt.

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2012

Pünktlich zur ursprünglich 2012 geplanten Eröffnung des Berliner Flughafens BER nehmen die Fluglotsen im neuen BER-Tower die Arbeit auf. Von dort kontrollieren sie bis heute den Flugverkehr in Berlin-Schönefeld – und haben einen großartigen Blick auf das BER-Terminal, in dem noch immer gebaut wird. Die Eröffnung des neuen Flughafens ist nun für den Herbst 2020 angekündigt.

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2013

Der DFS-Aufsichtsrat stimmt dem Projekt „Remote Tower Control“ zu. Ziel ist es, den Flugverkehr an kleineren Flughäfen aus der Ferne zu überwachen. Über Kameras und Infrarotsensoren erhalten die Lotsen einen Überblick über die Verkehrslage. Das Foto zeigt den Prototypen eines solchen Arbeitsplatzes. Standort des Remote Tower Centre wird Leipzig sein. Die Kontrolle des Luftverkehrs an den Flughäfen Saarbrücken, Erfurt und Dresden soll schrittweise dorthin verlagert werden.

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2014

Die DFS erhält den Zuschlag für die Kontrolle des Flugverkehrs am Londoner Flughafen Gatwick. Im Frühjahr 2016 löst sie dort mit ihrer Tochtergesellschaft „Air Navigation Solutions Ltd.“ die britische Flugsicherung NATS ab. London-Gatwick ist weltweit der verkehrsreichste Flughafen mit nur einer Piste. Zu Spitzenzeiten werden hier bis zu 950 Starts und Landungen an einem Tag gezählt. Zum 1. April 2018 wird die ANS außerdem den Flugverkehr am schottischen Flughafen Edinburgh kontrollieren.

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2015

Unbemannte Luftfahrzeuge werden für die DFS ein zunehmend wichtiges Thema. 2015 testet die DFS gemeinsam mit dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und Lufthansa Aerial Services erstmals den Einsatz einer funkferngesteuerten Kameradrohne. Im Folgejahr startet sie gemeinsam mit der Deutschen Telekom ein Gemeinschaftsprojekt. Ziel ist es, ein Traffic Management System für unbemannte Luftfahrzeuge zu entwickeln. Die Positionsdaten der Drohne werden dabei über das Mobilfunknetz übertragen und mit Hilfe eines von der DFS entwickelten Trackers in einem Luftlagebild dargestellt. Das Foto zeigt DFS-Chef Prof. Klaus-Dieter Scheurle bei einer von der DFS organisierten Technologiekonferenz zum Thema „Drohnen“.

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2016

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH einigt sich mit der Bundeswehr auf eine Kooperation bei der militärischen Flugsicherungsausbildung. Mit ihrem Tochterunternehmen „Kaufbeuren ATM Training GmbH“ (KAT) übernimmt sie vom 1. Januar 2017 an die Schulung des militärischen Flugsicherungspersonals am Standort Kaufbeuren. Sie investiert insgesamt 18 Millionen Euro in ein neues Schulungszentrum und Unterkünfte für militärisches Flugsicherungspersonal. Das Foto zeigt Bernhard Pohl, Mitglied des bayerischen Landtages, Stefan Bosse, Oberbürgermeister von Kaufbeuren, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, DFS-Chef Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Staatsminister Dr. Marcel Huber und KAT-Geschäftsführer Joachim Keck (v.l.) beim ersten Spatenstich.

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2017

In ihrer Kontrollzentrale in Karlsruhe nimmt die DFS das Flugsicherungssystem der Zukunft in Betrieb: Seit November 2017 wird dort der Verkehr im oberen Luftraum mit dem System iCAS kontrolliert. iCAS ist eine europäische Gemeinschaftsentwicklung, die die Welt der Flugsicherungssysteme vereinheitlichen soll. Das gilt nicht nur für Europa, sondern auch innerhalb der DFS: In den kommenden Jahren will die DFS iCAS Schritt für Schritt auch in allen Kontrollzentralen des unteren Luftraums einführen.

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