VFR-Newsletter Ausgabe 02-2017

  • ED-R zum G-20-Gipfel in Hamburg
  • ED-R zum Start der Tour de France in Düsseldorf
  • VFR Pilot Info 02/2017 "Luftnotlagen und Kosten"
  • NOTAM Informationen vom AIS-C
  • TMZ mit Hörbereitschaft am Flughafen Niederrhein (EDLV)
  • Meldungen von Platzrundenbetrieb und VFR-Sonderveranstaltungen an die DFS


*Hinweis: Inhalte des Newsletters (z.B. Bilder, Karten und sonstige Publikationen) sind nicht für die navigatorische Verwendung geeignet.
Für genaue Informationen über die genannten Inhalte sind die offiziellen Veröffentlichungen der DFS zu prüfen!




ED-R zum G-20-Gipfel in Hamburg

Für den G20-Gipfel 2017 in Hamburg hat das BMVI ein Gebiet mit Flugbeschränkungen eingerichtet.

Details entnehmen Sie bitte dem

AIP SUP VFR 12/17.



ED-R zum Start der Tour de France in Düsseldorf

Für den Grand Départ der Tour de France 2017 in Düsseldorf wurde ein Gebiet mit Flugbeschränkungen „ED-R Tonhalle Düsseldorf“ eingerichtet:

Details finden Sie in folgenden Dokumenten:


NfL 1-1052-17

Kartendarstellung



VFR Pilot Info 02/2017 Luftnotlagen und Kosten

Zur Information der VFR-Piloten in Deutschland haben wir eine neue VFR Pilot Info erstellt. Diese behandelt das Thema Luftnotlagen, deren Kosten und rechtliche Folgen.

VFR Pilot Info 02/2017  (Link offline)



NOTAM Informationen vom AIS-C

Wichtige Infos zur Aufgabe und Verwendung von Notams finden Sie in der folgenden AIS-C-Information.



TMZ mit Hörbereitschaft am Flughafen Niederrhein (EDLV)

Am 30.03.17 wurde in der Umgebung des Flugplatzes Niederrhein die TMZ mit Hörbereitschaft eingeführt. Erste Erfahrungen sind positiv. Luftfahrzeuge, die durch den TMZ Code 6101 anzeigten, dass sie sich hörbereit auf der Frequenz 128.500 MHz befanden, konnten bereits öfter direkt angesprochen und auf einen IFR-Anflug nach Niederrhein hingewiesen werden. Eine Betrachtung zur TMZ mit Hörbereitschaft in EDLV finden Sie hier.



Anmeldungen von Platzrundenbetrieb und VFR-Sonderveranstaltungen an die DFS

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH weist darauf hin, dass Anrufe von VFR-Flugplätzen / Vereinen an die Kontrollzentralen zur Meldung von örtlichen VFR-Flugaktivitäten nicht in jedem Fall hilfreich sind.

Die in Anrufen dieser Art häufig geäußerte Erwartungshaltung, etwa die Berücksichtigung gemeldeter VFR-Aktivitäten in der Kursführung des IFR-Luftverkehrs (z. B. IFR-Verkehr wird um Platzrunde herumgeführt), kann von der DFS für die Flugverkehrskontrolle im Regelfall nicht erfüllt werden. Daher können diese Anrufe von der DFS lediglich als Information angesehen werden.
Die Kontrollzentralen der DFS gehen generell von VFR-Flugbetrieb zu den üblichen Tageszeiten aus, insbesondere an Feiertagen und Wochenenden in der Flugsaison. Der IFR-Verkehr wird grundsätzlich nach den für die jeweilige Luftraumklasse geltenden Regeln geführt. Somit ist eine Anmeldung von z.B. örtlichen Segelflugaktivitäten oder Platzrundenbetrieb im Luftraum Klasse „E“ bzw. „G“ für die tägliche Arbeitsweise der Fluglotsen nicht unbedingt relevant, da im Luftraum „E“ bzw. „G“ eine Verkehrstrennung IFR/VFR durch den Lotsen nicht stattfinden kann. Die DFS geht diesbezüglich ebenfalls von einer Einhaltung der Luftraumregeln durch den VFR-Verkehr aus.

Wir möchten Sie daher bitten, zukünftig Anrufe mit Meldungen zu örtlichem VFR-Flugbetrieb nur dann vorzunehmen, wenn es diesbezüglich eine Absprache zwischen Luftsportverein und der zuständigen DFS-Kontrollzentrale gibt.

Zur Steigerung der Sicherheit im Luftverkehr empfiehlt die DFS die Nutzung der eingebauten Transponder für alle VFR-Luftfahrzeuge, auch außerhalb der transponderpflichtigen Lufträume.


Für Fragen und Anregungen rufen Sie uns an unter 06103 / 707 4130, -4132 und 4133, oder kontaktieren Sie uns per Mail unter vfr@dfs.de.

Veröffentlicht am: 22.06.2017