Münchner Sicherheitskonferenz 2018

Vom 16. bis zum 18. Februar 2018 findet in München die 54. Internationale Sicherheitskonferenz statt. An dieser Tagung nehmen hochrangige Sicherheitspolitiker aus dem In- und Ausland teil. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat nun ein Flugbeschränkungsgebiet
„ED-R München“ sowie ein Gebiet mit Funkkommunikationspflicht (Radio Mandatory Zone – RMZ „München“) für den Schutz der Veranstaltung eingerichtet.

15.02.2018.- Die zeitliche Aktivierung, sowohl für das Flugbeschränkungsgebiet als auch die RMZ, ist von Freitag, 16. Februar, 7.00 Uhr MEZ bis Sonntag, 18. Februar 2018, 19.00 Uhr MEZ vorgesehen. Das Flugbeschränkungsgebiet hat die Form eines Kreises mit einer Ausdehnung von drei nautischen Meilen (5,5 Kilometer) rund um den Veranstaltungsort und reicht vom Boden bis zu einer Höhe von „Flugfläche 100“ - umgerechnet ca. 3.000 Meter. Die RMZ hat ebenfalls die Form eines Kreises, allerdings mit einer Ausdehnung von neun nautischen Meilen (etwa 16,6 km) rund um den Veranstaltungsort. Dieser reicht vom Boden bis zur jeweiligen Untergrenze des Luftraums C München.

Für die „ED-R München“ sind alle Flüge einschließlich des Betriebs von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen in diesem Gebiet untersagt. Ausgenommen hiervon sind Staatsluftfahrzeuge im Zusammenhang mit der Sicherheitskonferenz, Flüge der Polizeien,
Flüge im Rettungs- und Katastrophenschutzeinsatz sowie grundsätzlich Flüge nach Instrumentenflugregeln in Flughöhen von 5500 Fuß über dem Meeresspiegel.

Während des Fluges in RMZ „München“ gilt für Luftfahrzeuge nach Sichtflugregeln eine dauernde Hörbereitschaft. Vor dem Einflug in die RMZ ist eine Erstmeldung erforderlich, der Ausflug ist ebenfalls zu melden. Ausgenommen von der RMZ sind die Kontrollzonen München und Oberpfaffenhofen, das Flugbeschränkungsgebiet „ED-R München“ und die RMZ „Oberschleißheim“. Flüge nach Instrumentenflugregeln sind grundsätzlich von den Regelungen nicht betroffen.

Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete (beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung. Informationen zur Lage und Ausrichtung, eine Kartendarstellung des Beschränkungsgebietes und der RMZ sowie weitere Informationen sind auf der Website der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH unter www.dfs.de zu finden.

Medienkontakt:
Sandra Teleki
Telefon (089) 9780-124
sandra.teleki@dfs.de

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit rund 5.400 Mitarbeitern (Stand 31.12.2017). Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Rund 2.000 Fluglotsen lenken täglich bis zu 10.000 Flüge im deutschen Luftraum, im Jahr rund drei Millionen. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie die Tower an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland. Die Tochtergesellschaft DFS Aviation Services GmbH
vermarktet weltweit flugsicherungsnahe Produkte und Dienstleistungen und ist für die Flugsicherungsdienste an neun deutschen Regionalflughäfen sowie am Flughafen London-Gatwick verantwortlich.