Glossar Flugsicherung
In unserem Glossar Flugsicherung können Sie die gebräuchlichsten Ausdrücke und Abkürzungen nachschlagen.

Sicherheitsmanagement

Das oberste Unternehmensziel der DFS ist es, den Anteil der Flugsicherung am Risiko eines Luftfahrtzeugunfalls so gering wie möglich zu halten. Ein hohes Sicherheitsniveau am Himmel über Deutschland zu erreichen, hat absolute Priorität gegenüber wirtschaftlichen Aspekten. Dieses Sicherheitsniveau der DFS wird von verschiedensten Stellen – extern wie intern – permanent überprüft und dokumentiert. Bei jeder Veränderung des „Systems Flugsicherung“ werden systematisch alle potenziellen Gefahren untersucht, die damit verbundenen Risiken bewertet und diese durch geeignete Maßnahmen auf ein akzeptables Maß reduziert. So finden beispielsweise jährliche Audits des TÜV statt, die für die ISO-Zertifizierung erforderlich sind. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die DFS überhaupt Flugsicherungsaufgaben wahrnehmen darf. Die DFS betreibt deshalb ein pro-aktiv ausgerichtetes Sicherheitsmanagementsystem, das nationalen und internationalen Vorgaben gerecht wird. Es gliedert sich in das Unternehmenssicherheitsmanagement  sowie das Niederlassungssicherheitsmanagement in Center und Tower und untersteht unmittelbar dem Vorsitzenden der Geschäftsführung. Damit ist es vom operativ verantwortlichen Management funktional unabhängig.

Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) als Fachaufsicht der DFS überprüft ebenfalls regelmäßig und unabhängig alle DFS-Prozesse.

Intern stellt die DFS durch regelmäßige Untersuchungen mittels Safety Surveys (nach VO (EU) Nr. 1035/2011) und Safety Audits (nach ICAO Doc. 9859) die Gewährleistung eines hohen Sicherheitsniveaus sicher. Diese Sicherheitserhebungen werden durch das ‚IntACT – International Audit Cooperation Team‘ von unternehmensübergreifenden Teams aus den im FABEC verbundenen Partner-Flugsicherungsorganisationen durchgeführt.