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Minimum Vectoring Altitude (MVA)
Die Minimum Vectoring Altitude ist wie folgt definiert: „Die niedrigste Höhe über Meeresspiegel im kontrollierten Luftraum, die für die Radarführung von Flügen nach Instrumentenflugregeln unter Berücksichtigung der Sicherheitsmindesthöhe über Grund und der Luftraumstruktur innerhalb eines festgelegten Gebietes genutzt werden darf.“ Anders ausgedrückt: Die MVA ist die niedrigste Flughöhe, die einem Luftfahrzeugführer vom Fluglotsen im Normalbetrieb zugewiesen werden darf.

Mindesthöhe
Den von der Bevölkerung oft gebrauchten Begriff „Mindesthöhe“ gibt es genau genommen nicht. Im Normalbetrieb sind für einen Flug nach Instrumentenflugregeln, und nur davon ist hier die Rede, zwei Flughöhen wichtig: Die Sicherheitsmindesthöhe und die Minimum Vectoring Altitude (MVA).

Die Sicherheitsmindesthöhe – außer bei Start und Landung – ist für Luftfahrzeuge, die nach Instrumentenflugregeln fliegen, mindestens 300 Meter (1.000 Fuß) über dem höchsten Hindernis, von dem sie weniger als acht Kilometer entfernt sind.