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Zusammenarbeit in der Flugsicherung
Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern findet in Deutschland ein erheblicher Anteil des militärischen Übungsflugbetriebs im unmittelbaren Zusammenspiel mit der Allgemeinen Luftfahrt (GAT) statt. Nur spezifische Profile wie z. B. der Luftkampf, bei denen die Aufgabenstellung und die Aufmerksamkeitsverteilung der Piloten einen besonderen Schutz erfordern, finden aus Sicherheitsgründen in geschützten Lufträumen statt. Die DFS muss aber auch dem militärischen Auftrag und den Anforderungen der Militärluftfahrt gerecht werden. Das bedeutet:
- Flächendeckende Einsatzunterstützung
- Flexible und wirtschaftliche Luftraumnutzung bei effizientem Personaleinsatz
- Aus- und Weiterbildung des gesamten Betriebspersonals mit militär-taktischen Inhalten
- Fähigkeit zur Übernahme der Kontrolle durch das Militär durch personelle und materielle Maßnahmen
Die Grundlagen hierfür werden in einer gemeinsamen Ausbildung an der Flugsicherungsakademie der DFS gelegt. Trotz des 80-prozentigen Rückgangs der Anzahl an Kampfflugzeugen seit 1990 wachsen mit der Einführung neuer Waffensysteme die Anforderungen in qualitativer Hinsicht. Die Betreuung des Operationellen Luftverkehrs (OAT) geht weit über die Anforderungen der zivilen Luftfahrt hinaus: Kontrolle und Unterstützung des OAT zum Beispiel bei:- Luftbetankung auf Strecke und in Orbits
- Kontrolle von Übungs- und scharfen Abfangeinsätzen
- Betreuung der NATO AWACS
- Überwachung militärischer Übungslufträume (TRA)
Taktische Einsatzunterstützung bei:
- Verbundenen Luftoperationen
- Aktiver Kontrolle bei Luftübungen und Koordination in NATO-Gefechtsständen
- Stetigem Austausch mit der Luftverteidigung
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| 01.10.2009 |
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