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Das Militär: Neuen Anforderungen begegnen
Die Anforderungen an die militärische Flugsicherung werden immer komplexer. Der moderne Einsatzflugbetrieb wird heute zunehmend beeinflusst von Faktoren wie neuen Modellen der zivil-militärischen Zusammenarbeit, dem veränderten Aufgabenspektrum sowie einem zunehmenden ökonomischen Druck, der zur Zusammenlegung von Fliegerhorsten und damit von Übungslufträumen führt. In dieser Situation kann die DFS-Schnellzeitsimulation wichtige Entscheidungsgrundlagen liefern. Ein praktisches Beispiel für den Nutzen der Schnellzeitsimulation ist der zeitweilig reservierte Luftraum (TRA) Lauter. Hier stand das DFS-Team, in dem militärische und zivile Experten zusammenarbeiten, vor einer komplexen Aufgabe. Im Westen der High-Density Area Frankfurt sollten zwei kleinere zeitweilig reservierte Lufträume zu einer größeren TRA zusammengeführt werden. Dabei galt es einerseits die hohen Anforderungen der zivilen Seite an die Streckenführung von und nach Frankfurt zu berücksichtigen, andererseits führte die Lage in einem Gebiet, in dem vier Staaten aufeinander treffen, zu einem hohen internationalen Koordinationsbedarf. Aufbauend auf dem Konzept "Flexible Use of Airspace" muss die TRA in nicht aktiven Zeiten, beispielsweise am Wochenende oder in der Nacht, für zivile Flüge geöffnet werden. In einer intensiven Simulation erarbeitete die DFS einen neuen militärischen Übungsluftraum, der die Anforderungen aller Beteiligten – zivil und militärisch sowie national und international – in Einklang bringt. Der neue Luftraum, der 2003 eingeführt wurde, ist größer als die vorhergehenden. Damit kann in diesem Gebiet ein sinnvoller Einsatzflugverkehr im Rahmen des erweiterten Aufgabenspektrums durchgeführt werden. Mit der technologischen Entwicklung geht auf militärischer Seite ein zunehmender Trend zur Konzentration der Einsatzstandorte einher. Die Verlagerung oder Zusammenlegung von Geschwadern oder ganzen Fliegerhorsten kann dabei auch Auswirkungen auf die bestehenden Lufträume haben, da unter Umständen ein größerer Übungsluftraum in der Nähe des neuen Standorts gebraucht wird. In dieser Situation unterstützen die DFS-Simulationen das militärische Management in seinen Entscheidungen. Unsere Simulationen liefern unseren militärischen Kunden Entscheidungsgrundlagen:
- zur Konzeption von militärischen Lufträumen in Lufträumen, die von zivilen Anforderungen geprägt sind
- zur Konzeption von militärischen Lufträumen für moderne Kampfflugzeuge
- zur Neugestaltung militärischer Lufträume im Zuge von Standortverlagerungen oder Zusammenlegungen
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| 05.12.2008 |
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