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Flugsicherungsorganisationen: Flugverkehr effizient managen

Unser Luftraum ist wie ein bewegliches 3-D-Puzzle. Verkehrsströme ändern sich, Sektoren überschreiten ihre Kapazität und neue Abflugverfahren müssen in das Luftverkehrsstreckennetz eingebunden werden. Zugleich muss der Luftraum effizient genutzt werden. Die Ergebnisse der EUROCONTROL Performance Review Commission machen dies transparent. Wie die Ziele Kapazität und Sicherheit mit dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit in Einklang gebracht werden können, ist dabei die schwierigste Frage.

Die DFS-Schnellzeitsimulation hilft Ihnen, die richtige Lösung zu finden.
In der Vergangenheit war die Luftraumplanung vor allem eine Reaktion auf neue Anforderungen. Trat eine Überlastsituation ein, verschob man die Sektorgrenzen oder teilte den Sektor auf. Die Zahl der Sektoren und damit die Zahl der benötigten Fluglotsen stieg. Dass dies nicht so sein muss, hat die DFS mit Hilfe ihrer Schnellzeitsimulation mehrfach erfolgreich unter Beweis gestellt. So konnte beispielsweise für den gesamten norddeutschen Luftraum belegt werden, dass die Zahl der Sektoren von zwölf auf zehn reduziert werden kann, ohne dass es Einschränkungen hinsichtlich der Kapazität und der Sicherheit gibt. Erzielt wurden diese Ergebnisse durch eine bessere Verteilung der Sektorarbeitslasten. Zugrunde gelegt ist der Studie ein Verkehrsbeispiel, das einen Verkehrsanstieg um 15 Prozent gegenüber dem aktuellen Verkehr prognostiziert.

Dieses Prinzip im Kleinen überträgt die DFS mit Erfolg auf ihre Luftraumplanung. So konnten anstehende umfangreiche Verlagerungen von Lufträumen im Vorfeld simuliert werden. In zahlreichen Analysen wurden kritische Faktoren bei unterschiedlichen Verkehrsmengen identifiziert, Lösungsempfehlungen erarbeitet und dann validiert.
Der Blick in die Zukunft ist nicht nur hilfreich, um Veränderungen vorzubereiten, sondern auch um unnötige Arbeiten zu vermeiden. So zeigte eine Schnellzeitsimulation des gesamten deutschen Luftraums mit einem Verkehrsszenario, das eine Verkehrssteigerung zwischen 21 und 44 Prozent zugrunde legte, neben den kritischen Stellen auch auf, dass anders als vorab vermutet, in einigen Lufträumen kein Handlungsbedarf bestand.

Unsere Simulationen für Flugsicherungsorganisationen liefern Ihnen Entscheidungsgrundlagen:
  • zur effizienten Konzeption Ihres gesamten Luftraums – und das insbesondere mit Blick auf die zu erwartenden Verkehrssteigerungen
  • zur Optimierung der Schnittstellen zwischen An- und Abflugrouten und dem Streckennetz sowie an der Schnittstelle zwischen Flughafen und An- und Abflugverfahren
  • zur Verlagerung oder Zusammenführung von Kontrollsektoren oder Fluginformationsgebieten
  • zur Optimierung des grenzüberschreitenden Verkehrs



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05.12.2008
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