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Flughäfen: Zwischen Optimierung und Ausbau

Nirgendwo sonst im System Luftverkehr sind die zu verteilenden Kapazitäten so limitiert und zugleich politisch so umstritten wie an Flughäfen. Flughafenbetreibern bleiben bei einer ständig steigenden Nachfrage letztlich nur zwei Alternativen: Entweder er optimiert die Nutzung der vorhandenen Fläche konsequent oder er baut die verfügbaren Kapazitäten aus. Die Schnellzeitsimulation der DFS stellt hier eine ausgezeichnete Entscheidungsgrundlage dar.

Erfolgreich eingesetzt wurde die DFS-Schnellzeitsimulation bereits für Analysen an großen internationalen Verkehrsflughäfen wie Frankfurt, Moskau oder München. An diesen großen Hubs, wo die Interessen von Fluggesellschaften, Flugsicherung und Vorfelddiensten aufeinanderprallen, zeigt sich ein zentraler Vorteil unserer Simulationstools. Denn im Gegensatz zu anderen umfasst diese Simulation nicht nur den rollenden oder nur den fliegenden Verkehr. Vielmehr ermöglicht die Gate-to-Gate-Kompetenz des Systems, Szenarien vom Beginn des Endanfluges bis zum Abstellen auf einer festgelegten Parkposition durchzuspielen. Der Detailgrad der Simulation kann beliebig verändert werden. Enteisungsroutinen, langsamer Hangarschleppverkehr und die Charakteristika jedes einzelnen Rollwegsegments und jeder Abstellposition können realitätsgetreu simuliert werden. Darüber hinaus werden in der Simulation alle flugsicherungsrelevanten Verfahren wie An- und Abflugverfahren oder Staffelungsmindestwerte hinterlegt. Den Flughafenbetreibern können so innerhalb kürzester Zeit fundierte Empfehlungen an die Hand gegeben werden.

Mit dieser Simulation können mehrere Probleme gleichzeitig gelöst werden. So untersuchte die DFS für den Frankfurter Flughafen die Auswirkungen einer neuen Start- und Landebahn sowie eines neuen Terminals. Detailliert wurden alle Betriebsabläufe in der Luft und am Boden simuliert. Unter der Maßgabe eines maximalen Verspätungswertes konnte so anhand eines prognostizierten Verkehrsbeispiels aus dem Jahr 2015 mit rund 2.000 Flugbewegungen pro Tag und einem Eckwert von rund 120 Flugbewegungen pro Stunde eine optimale Rollwegführung ermittelt werden. Damit konnte der Nutzen einer großen Investition des Flughafenbetreibers Fraport schnell und zu überschaubaren Kosten belegt werden. Eine ähnliche Simulation wurde am Moskauer Flughafen ohne Unterbrechung des Flugbetriebs durchgeführt.

Unsere Flughafensimulationen liefern Ihnen Entscheidungsgrundlagen:
  • zur Kapazität Ihres Flughafens
  • zur Gestaltung des gesamten Flughafenlayouts
  • zu Ihren Roll- und Vorfeldverfahren
  • zur Anbindung des Gate-Handling
  • für Investitionen am Flughafen



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05.12.2008
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