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Die fünfziger Jahre
Gründung im Sommer 1953 Nach dem 2. Weltkrieg liegt die volle Verantwortung für die Lufthoheit in Deutschland bei den Alliierten. 1951 bereitet das Bundesministerium für Verkehr die Übernahme der Flugsicherungsaufgaben vor. Am 7. Juli 1953 ist es soweit: Die Bundesanstalt für Flugsicherung nimmt ihren Betrieb auf. 623 Mitarbeiter koordinieren Infrastruktur und Bewegungen des Luftverkehrs, der damals noch überschaubar ist. Hauptaufgabe ist zudem die Neuordnung des Luftraumes. Für die Ortung der 70.000 Flüge im Jahr benötigen die Lotsen vor allem ihr räumliches Vorstellungsvermögen. Da Radar noch nicht flächendeckend existiert, sind sie auf die Positionsmeldungen der Piloten und Flugpeiltechnik angewiesen. Radarzeitalter und Jetzeitalter Von 1954 an werden Schritt für Schritt an allen deutschen Verkehrsflughäfen Instrumenten-Landesysteme installiert. Viele Flugplätze erhalten auch UKW-Drehfeuer, die dem Piloten die Navigation erheblich erleichtern. Mit der Unterzeichnung der Pariser Verträge im Jahr 1955 erhält die Bundesrepublik die volle Lufthoheit zurück. Im gleichen Jahr bricht das Radarzeitalter an. Nach und nach erhalten alle Flughäfen Rundsichtradaranlagen, die das Starten und Landen sicherer machen. Verbindliche An- und Abflugstrecken werden 1959 an das Luftstraßennetz angebunden - der Luftverkehr wird schneller.
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| 07.03.2012 |
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