presse.dfs.de         HOME   PRESSE   ENGLISH DFS GmbH
Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer
Unverantwortlich und unverhältnismäßig

DFS appelliert an die Towerlotsen

28.2.2012.- Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH appelliert an ihre Fluglotsen auf dem Frankfurter Tower, dem Streikaufruf der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) nicht zu folgen. Ein Solidaritätsstreik, um die Forderungen der Vorfeldmitarbeiter der Fraport zu unterstützen sei unverantwortlich und unverhältnismäßig, so DFS-Arbeitsdirektor Jens Bergmann. Der Streik der Fraport-Mitarbeiter sei kein Arbeitskampf der DFS. „Wir haben uns in dieser Auseinandersetzung strikt neutral verhalten. Wir erwarten von der Gewerkschaft, dass sie keine unbeteiligten Dritten in ihre Aktivitäten einbezieht.“

Die GdF hatte heute morgen einen Streik der Towerlotsen am Flughafen Frankfurt für Mittwoch, den 29. Februar 2012 von 5.00 bis 11.00 Uhr angekündigt.

Ein Streik der Towerlotsen könnte den Betrieb auf dem zweitgrößten Flughafen Europas weitgehend zum Erliegen bringen. Die DFS prüft derzeit rechtliche Schritte gegen die GdF, um einen Streik noch zu verhindern.


Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 6.000 Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich bis zu 10.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr knapp drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS erbringt weltweit Beratungs- und Trainingsleistungen und entwickelt und vertreibt Flugsicherungssysteme. Auch flugrelevante Daten, Luftfahrtpublikationen und Flugberatung gehören zum Angebot. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower, Aeronautical Solutions und Aeronautical Information Management.


Spacer
28.02.2012