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Zahl der Runway Incursions geht zurück

3.5.2010.- Die Fluglotsen der DFS sorgen nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden für höchstmögliche Sicherheit. An den internationalen Flughäfen ist die Zahl der Runway Incursions 2009 zurückgegangen.

An den 16 internationalen Flughäfen in Deutschland haben die Lotsen der DFS den Überblick: Im Tower erteilen sie die Freigaben zu Start oder Landung und übernehmen die Kontrolle des Rollverkehrs – damit kein Flugzeug versehentlich eine aktive Startbahn quert und kein Follow-Me-Fahrzeug es versäumt, rechtzeitig die Piste zu räumen. Befindet sich ein Flugzeug, ein Fahrzeug oder eine Person fälschlicherweise in einem Bereich, der für Start oder Landung eines Luftfahrzeugs vorgesehen ist, liegt nach offizieller Definition eine Runway Incursion vor.

2009 wurden an den internationalen Flughäfen in Deutschland insgesamt 85 Runway Incursions gezählt; das sind 18 weniger als im Vorjahr. Damit bewegt sich ihre Zahl auf einem stabilen Niveau. Allerdings verhält es sich bei den Runway Incursions ähnlich wie mit den Staffelungsunterschreitungen: Ihre bloße Anzahl sagt nichts darüber aus, ob tatsächlich eine Gefährdung vorlag oder nicht.

Jede einzelne Runway Incursion wird von der DFS erfasst und gründlich analysiert. Dabei zeigt sich, dass die meisten Runway Incursions von der Flugzeugbesatzung verursacht wurden. Zwei Drittel gingen auf das Verhalten der Piloten zurück, 15 Prozent auf Fußgänger oder Fahrzeuge. Zwölf Prozent waren der DFS zuzuschreiben. Und bei fünf Prozent war eine genaue Zuordnung nicht möglich, weil es mehr als einen Verursacher gab.

Grafiken zum Thema:
Runway Incursions 2003-2009
Ursachen von Runway Incursions 2009

Mehr Informationen finden Sie im Mobilitätsbericht 2009 (PDF).



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09.09.2010