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Kürzere Nachtflugverbindungen in Europa
10. November 2010.- Umwelt wird geschont und Kosten eingespart
Im Rahmen der Vereinheitlichung des europäischen Luftraums können auf 115 grenzüberschreitenden Nachtflugverbindungen bereits jetzt kürzere Strecken angeboten werden. Möglich wurden diese umweltschonenden und kostensparenden Strecken durch den so genannten FABEC (Functional Airspace Block Europe Central), in dem die Flugsicherungsorganisationen in Belgien, Luxemburg, Frankreich, Niederlande, Schweiz und Deutschland an einem gemeinsamen Luftraum arbeiten. Ziel des FABEC ist es, den Piloten im europäischen Luftraum so viele direkte Strecken wie möglich anzubieten. Bereits heute hat FABEC die 115 Routen während der Nacht verkürzt. Die Fluggesellschaften können so 800.000 nautische Meilen pro Jahr sparen – das entspricht in etwa 1,481 Millionen Kilometern. Dadurch können nicht nur 4.800 Tonnen Kerosin, sondern auch 16.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Aufgrund der Tatsache, dass der Flugverkehr in der Nacht stark abnimmt und die militärischen Übungslufträume nachts meistens nicht aktiv sind, war es möglich, den Fluggesellschaften diese kürzeren Strecken anzubieten. Insbesondere Frachtmaschinen, die oft nachts unterwegs sind, profitieren davon. In Deutschland sind vor allem Strecken im oberen Luftraum von und zu den beiden Luftfrachtdrehkreuzen in Köln und Leipzig sowie transeuropäische Verbindungen zu den FABEC-Partnern, Polen, Großbritannien sowie nach Südeuropa verbessert worden. Ein Beispiel: Die Streckenführung von Südfrankreich nach Köln konnte um 36 nautische Meilen (rund 67 Kilometer) pro Flug verkürzt werden. Durch diesen ersten messbaren Erfolg sehen sich die FABEC-Partner auf ihrem Kurs bestätigt, weiterhin die Vereinheitlichung des europäischen Luftraums voranzutreiben. Und damit sowohl die Streckenführung zu verbessern als auch einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Weitere Auskünfte erteilen: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH Axel Raab 06103-707-4160 axel.raab@dfs.de FAB Europe Central Roland Beran 00 49 6103 707 4190 Roland.Beran@FABEC.eu Im FABEC haben sich Belgien, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz, ihre zivilen und militärischen Flugsicherungsorganisationen sowie die 4-Staaten-EUROCONTROLKontrollzentrale in Maastricht zusammengeschlossen. Die zivilen Flugsicherungsorganisationen im FABEC beschäftigen insgesamt rund 17.700 Mitarbeiter, davon sind 5.400 Fluglotsen. 55% des gesamten europäischen Flugverkehrs findet im FABEC-Gebiet statt. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen.
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| 12.11.2010 |
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