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Langen, 10. Februar 2009 Umweltfreundliches Anflugverfahren für München
Kontinuierlicher Sinkflug beim Landeanflug Unter der Bezeichnung „CDA transition and profile“ beginnt die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH am 12. Februar 2009 im Münchener Luftraum mit einem Probebetrieb, um die Flugwege anfliegender Luftfahrzeuge zu optimieren. Unter CDA (Continuous Descent Approach) versteht man ein Verfahren, bei dem das Flugzeug nach dem Verlassen der Reiseflughöhe kontinuierlich sinkt, um so die Triebwerksleistung über einen möglichst langen Zeitraum im "Leerlauf" zu betreiben. Dadurch werden nicht nur Treibstoff und somit Kosten für die Fluggesellschaften eingespart, sondern auch die CO2- und Lärmemissionen reduziert. Ein solches Verfahren wird bereits in Frankfurt praktiziert und nach erfolgreichem Test jetzt auch in Köln/Bonn dauerhaft eingeführt. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH stellt sich mit der Einführung des Continuous Descent Approach in München weiterhin der Verantwortung für klima- und umweltgerechtes Handeln im Flugverkehr. Der kontinuierliche Sinkflug führt je nach Flugzeugtyp, Flugstrecke und meteorologischen Gegebenheiten zu Einsparungen von 50 bis 150 Kilogramm Kerosin pro Anflug, was CO2-Einsparungen zwischen 160 und 470 Kilogramm bedeutet. In Frankfurt und Köln-Bonn haben Messungen ergeben, dass auch die Lärmemission im Bereich von rund 15 bis 55 Kilometern vor der Landeschwelle reduziert werden konnte. Allerdings können diese Verfahren aus betrieblichen Gründen nur in verkehrsschwachen Zeiten angewendet werden und kommen daher gegenwärtig hauptsächlich nachts zum Einsatz. Der Probebetrieb in München soll weitere Erkenntnisse über die positiven Effekte auf Treibstoffverbrauch, den CO2-Ausstoß und die Schallemissionen liefern. Weitere Informationen unter: Tel.: 06103-707 4160, Axel Raab und Tel.: 089 – 9780 123, Martin Köppl Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5.350 Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 10.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr über drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS erbringt weltweit Beratungs- und Trainingsleistungen und entwickelt und vertreibt Flugsicherungs-, Ortungs- und Navigationssysteme. Auch flugrelevante Daten, Luftfahrtpublikationen und Flugberatung gehören zum Angebot. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower, Aeronautical Solutions und Aeronautical Information Management.
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| 11.02.2009 |
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