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Langen, 14. Mai 2007

Neuer VFR-Transpondercode 7000

Notfallcode vermeiden
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH bittet alle VFR-Piloten beim Schalten des neuen VFR-Transpondercodes darauf zu achten, dass nicht versehentlich einer der drei Notfallcodes geschaltet wird. Werden beim Eindrehen der Ziffern auch nur kurzzeitig einer der drei Notfallcodes 7700 (Notfall) 7600 (Funkausfall) 7500 (gewaltsame Entführung) abgestrahlt, löst dies einen Alarm auf den Radarschirmen der Lotsen aus. Die Nachverfolgung des Notfallalarms ist für die Mitarbeiter der Kontrollzentralen zeitintensiv. Für den Lotsen ist nicht sofort erkennbar, ob es sich um einen falschen Alarm handelt. Daher bittet die DFS, beim Schalten des Codes 7000 um Vorsicht und gegebenenfalls vor Verstellen der Ziffern den Transponder in den Stand-by Modus zu schalten.

Zum 15. März wurde der neue VFR-Code 7000 in Deutschland eingeführt. "Der Code 7000, der die Codes 0021 und 0022 ablöste, ist von den Piloten in Deutschland gut angenommen worden", sagte Frank Brenner, Leiter des Geschäftsbereiches Center, "wir haben viele positive Rückmeldungen zur Einführung des bereits in vielen europäischen Ländern genutzten VFR-Codes bekommen".




Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 9.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr nahezu drei Millionen.
Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower und Aeronautical Solutions.


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08.01.2009