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Langen, 12. November 2007

Verbesserte Bodenlagedarstellung am Flughafen Nürnberg

Airport Nürnberg kooperiert mit Deutscher Flugsicherung
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und die Flughafen Nürnberg GmbH (FNG) kooperieren beim Aufbau und Betrieb eines „Advanced Surface Movement Guidance and Control Systems“ (A-SMGCS) am Flughafen Nürnberg. In einem ersten Schritt wurde heute ein entsprechender Vertrag von Karl-Heinz Krüger, Geschäftsführer FNG und Peter Waldinger, Technischer Geschäftsführer der DFS in der DFS Unternehmenszentrale in Langen unterzeichnet.

Das „A-SMGCS“ unterstützt den Flughafen und die DFS bei der sicheren und pünktlichen Abwicklung des Flugverkehrs. Das System erleichtert den Vorfeld- und Rollverkehrslotsen im Kontrollturm die Koordinierung des Rollverkehrs auf dem Flughafengelände. Flugzeuge und Fahrzeuge auf den Start- und Landebahnen, Rollwegen und Vorfeldern können besser identifiziert und gesteuert werden. Hierzu nutzt das „A-SMGCS“ neben dem Bodenradar auch Signale, die von den Flugzeugen und entsprechend ausgerüsteten Bodenfahrzeugen ausgesendet werden. Die Einführung des Advanced Surface Movement Guidance and Control Systems soll bis Anfang 2009 erfolgen.


Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 9.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr nahezu drei Millionen.
Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower und Aeronautical Solutions.


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08.01.2009