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Langen, 3. August 2005 Neuer Tower in Dresden nimmt Betrieb auf
DFS investiert sechs Millionen Euro in den Standort. „Ein Tower, der sich sehen lassen kann und der sich nicht verstecken muss“, sagte DFS-Chef Dieter Kaden in seiner Rede zu den Inbetriebnahmefeierlichkeiten, “auf den Dresden und die Luftfahrt stolz sein kann.“ Ursprünglich sollte Dresden ein anderes Towergebäude bekommen, den DFS Standardtower, wie er auch in Leipzig, Hannover und Düsseldorf steht. Unter wirtschaftlichen Erwägungen waren die Kosten für diesen Tower jedoch zu hoch und so musste für Dresden ein maßgeschneiderter Tower geplant werden, der einerseits den Anforderungen einer modernen Flugsicherung, andererseits der wirtschaftlichen Situation des Standortes gerecht wird. Der Neubau war notwendig geworden, weil die Sichtverhältnisse und die Unterbringung zeitgemäßer Flugsicherungstechnik in dem 70 Jahre alten ehemaligen Kontrollgebäude nicht mehr den Anforderungen eines modernen Flughafens genügten. Gut sechs Millionen Euro investierte die DFS in das Gebäude, das vom Architektenbüro Husemann - Dr. Wichmann entworfen wurde, und die technische Ausrüstung, zu der unter anderem ein modernes Radarsystem gehört. Planungsablauf: Ende 2001 - Entscheidung für einen Neubau Tower Dresden Januar 2002 - Variantenstudie mit drei Architekten zur Findung eines Entwurfs April 2002 - Entscheidung für den Entwurf des Architekturbüros Husemann - Dr. Wiechmann Mai 2002 - Beginn der Planung November 2002 - Einreichen des Bauantrages Februar 2003 - Erteilen der Baugenehmigung 17.11.2003 - Baubeginn 26.11.2003 - Grundsteinlegung Oktober 2004 - Beginn der flugsicherungstechnischen Ausrüstung 15. Juli 2005 - Inbetriebnahme Bautechnische Rahmendaten BRI (Brutto-Raum-Inhalt): 4.600 m³ BGF (Brutto-Geschoss-Fläche): 1.267 m² NGF (Netto-Grundriss-Fläche): 1.040 m² Augenhöhe der Lotsen: ca. 248 m ü. NN (21 m ü. Grund) Turmhöhe mit Aufbauten: ca. 25 m ü. Grund Gesamtkosten: 6,1 Millionen Euro Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5.200 Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 10.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr über drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS erbringt weltweit Beratungs- und Trainingsleistungen und entwickelt und vertreibt Flugsicherungs-, Ortungs- und Navigationssysteme. Auch flugrelevante Daten, Luftfahrtpublikationen und Flugberatung gehören zum Angebot. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower, Aeronautical Solutions und Aeronautical Information Management.
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| 08.01.2009 |
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