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Langen, den 15. August 2005 Luftverkehrsinitiative begrüßt Privatisierungspläne des Bundes für DFS
Die Initiative Luftverkehr für Deutschland begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, die sich im Bundeseigentum befindliche DFS Deutsche Flugsicherung GmbH mehrheitlich an private Investoren zu veräußern. In der Initiative „Luftverkehr für Deutschland“ haben sich große Unternehmen der Luftfahrtbranche zusammengeschlossen, um gemeinsam mit Bund, Ländern und Luftverkehrsverbänden den Luftverkehrsstandort Deutschland zu stärken. Ziel ist es vor allem zukunftsfähige Rahmenbedingungen zu schaffen, die Effizienz der Prozesse im Luftverkehr zu erhöhen und die Standortkosten deutlich zu reduzieren. Die Kapitalprivatisierung der DFS folgt konsequent dem durch die europäische Gesetzgebung angestoßenen Prozess der Harmonisierung und beginnenden Liberalisierung auf dem europäischen Flugsicherungsmarkt. Sie wird dazu beitragen, dass die DFS als erfolgreiche deutsche Flugsicherungsorganisation ihre Konkurrenzfähigkeit weiter steigert. Ihr wird für ihre Weiterentwicklung durch die Beteiligung privater Investoren die unternehmerische Handlungsfreiheit eingeräumt, die nötig ist, um noch wirtschaftlicher und effizienter zu arbeiten. Die geplante Einführung von Wettbewerb bei den Flugsicherungsdiensten an den Regionalflughäfen in Deutschland wird ebenfalls zu Effizienzsteigerungen führen. Bei Aufrechterhaltung des vorbildlich hohen Sicherheitsniveaus wird sich bei der DFS mittelfristig eine günstigere Kostenstruktur ergeben, wie schon der erste Schritt der Organisationsprivatisierung der Flugsicherung von der Bundesanstalt zur GmbH im Jahre 1993 gezeigt hat. Damit wird der Grundstein gelegt für eine wettbewerbsfähige DFS, die nötig ist, um bei einer zukünftigen Konsolidierung der europäischen Flugsicherungen weiterhin eine Führungsrolle wahrnehmen zu können. Mit der Umsetzung europäischer Vorgaben werden die Voraussetzungen für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den europäischen Flugsicherungsanbietern geschaffen. Dies hilft Schnittstellenprobleme abzubauen und Synergien zu schaffen. Verspätungen im Luftverkehr können so weiter reduziert und unnötiger Kerosinverbrauch durch Warteschleifen verringert werden. Die dadurch zu erwartenden Einsparungen werden positiven Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen und europäischen Luftverkehrssystems haben. Durch die außerordentliche wirtschaftliche Bedeutung dieses Verkehrssektors wird auch ein bedeutender Beitrag zur Stärkung des Standortes Deutschland insgesamt geleistet werden können. Ansprechpartner für Rückfragen: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH Unternehmenskommunikation Ulrich Manz / Axel Raab, Tel. 06103-707-4111 FMG Flughafen München GmbH Unternehmenskommunikation Hans-Joachim Bues / Ingo Anspach, Tel. 089-975-41100 Fraport AG Presse und Publikationen, Tel. 069-690-70555 Deutsche Lufthansa AG Konzernkommunikation Thomas Ellerbeck, Tel. 069-696-2999 Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5.200 Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 10.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr über drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS erbringt weltweit Beratungs- und Trainingsleistungen und entwickelt und vertreibt Flugsicherungs-, Ortungs- und Navigationssysteme. Auch flugrelevante Daten, Luftfahrtpublikationen und Flugberatung gehören zum Angebot. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower, Aeronautical Solutions und Aeronautical Information Management.
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