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Langen, 23. Dezember 2005 Flugsicherung: Neue Gewerkschaft anerkannt
DFS steigt aus Statusverfahren aus Nach eineinhalbjährigen Rechtsstreit hat die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH die im vergangenen Jahr gegründete Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) als uneingeschränkten Tarifpartner anerkannt. Aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung haben nach Darstellung des Unternehmens diese Entscheidung notwendig gemacht, weil auch die Obergerichte kleine Spezialistengewerkschaften wie die der Fluglotsen inzwischen anerkennen. Aus dem arbeitsgerichtlichen Statusverfahren, mit dem die Gewerkschaftseigenschaft der GdF auf Wunsch der DFS geprüft werden sollte, steigt das Unternehmen deshalb zum Jahresende aus. Die GdF begrüßt den Entschluss der DFS und sieht darin ein klares Bekenntnis zur weiteren tariflichen Zusammenarbeit. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5.200 Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 10.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr über drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS erbringt weltweit Beratungs- und Trainingsleistungen und entwickelt und vertreibt Flugsicherungs-, Ortungs- und Navigationssysteme. Auch flugrelevante Daten, Luftfahrtpublikationen und Flugberatung gehören zum Angebot. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower, Aeronautical Solutions und Aeronautical Information Management.
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| 08.01.2009 |
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