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Langen, 4. Mai 2004

Schwere Störung am Flughafen München

Startende und landende Maschinen kamen sich zu nahe
Am 3. Mai 2004 gegen 21.40 Uhr kam es auf der Start- und Landebahn 08 rechts (Südpiste) des Münchener Flughafens zu einer Annäherung zwischen einer ATR 45, einer 2-motorigen Propellermaschine, und einer landenden Boeing 737, einer zweistrahligen Düsenmaschine. Der Vorfall geschah dadurch, dass die ATR 45 etwa 1000 Meter vom Bahnanfang entfernt auf die Startbahn rollte, auf der die Boeing 737 gerade landete. Der Pilot der Boeing 737 konnte ausweichen und eine Kollision verhindern. Der Vorfall wurde als schwere Störung von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gemeldet und wird derzeit untersucht. Zur Ursache können noch keine Angaben gemacht werden.



Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 9.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr nahezu drei Millionen.
Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower und Aeronautical Solutions.


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09.01.2009

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