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Langen, 18. November 2004 Einigung bei den Tarifverhandlungen – Streik abgewendet
Nach einem dreitätigen Verhandlungsmarathon hat sich die Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung mit dem GdF Gewerkschaft der Fluglotsen e.V. heute geeinigt. Ergebnis sind eine 1,9 prozentige Tariferhöhung für eine Laufzeit von 12 Monaten sowie zahlreiche Einzelregelungen. Dabei konnte sich die DFS mit ihren Forderungen nach leistungsbezogenen Vergütungen, Sachleistungen und flexibleren Arbeitszeitkonten durchsetzen. Sie trägt damit ihrem Interesse zur Sicherung der Zukunft des Unternehmens Rechnung. In anderen Punkten wie den Schichtzuschlägen für Nacht- und Samstagsarbeit zeigte die DFS hingegen Kompromissfähigkeit. Bei den regelmäßigen und bezahlten Erholungskuren traf man sich in der Mitte. Von beiden Parteien wurde eine Schiedsvereinbarung vereinbart, die bei zukünftigen Tarifverhandlungen die Gefahr eines Streikes deutlich mindern soll. Der Tarifvertrag gilt von November 2004 an für 12 Monate. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 9.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr nahezu drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower und Aeronautical Solutions.
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| 09.01.2009 |
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