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Langen, den 5. Mai 2004 Bereit für den „Single European Sky“ - DFS auf der ILA 2004 Berlin Air Show
„In zehn Jahren wollen wir deutlich mehr Geschäfte betreiben als heute“, sagt Dieter Kaden, Vorsitzender der Geschäftsführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Die DFS streckt deshalb bereits heute die Fühler in Richtung anderer Geschäfte aus und optimiert die Strukturen der vorhandenen sechs Geschäftsbereiche. Im Geschäftsbereich Tower leiten heute zwölf statt bisher 17 Towerchefs die Kontrolltürme an den 17 internationalen Flughäfen; im Geschäftsbereich Luftfahrtdatenmanagement übernimmt eine Zentrale statt 17 Außenstellen die Flugberatung; im Geschäftsbereich Center wurde bereits eine Kontrollzentrale aufgegeben und bis 2008 werden weitere zusammengeführt. „Sicherheit ist dabei nach wie vor unser oberstes Gebot“, so Kaden. Optimierte Verkehrsströme, einheitliche Fluglotsenlizenzen und harmonisierte Technik heißen die Ziele von Single European Sky, der Initiative der EU-Kommission. Damit sollen Sicherheit, Kapazität und Pünktlichkeit im jährlich um vier Prozent wachsenden Flugverkehr erhalten bleiben - ganz im Sinne der Passagiere. Italiener, Letten, Kroaten und Chinesen gehören schon heute zu den Kunden des Geschäftsbereiches Flugsicherungsakademie, der sowohl Ausbildung als auch Notfalltraining an seinen hochmodernen Trainingssimulatoren anbietet. Ein von der DFS mitentwickeltes Flugsicherungssystem wird ab 2007 nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Radarzentrale von Eurocontrol in Maastricht eingesetzt. Auch die DFS-Eigenentwicklung „Phoenix“, ein neues Radardarstellungssystem, befindet sich auf dem Sprung ins Ausland. Bereits heute in sechs deutschen Kontrolltürmen, soll es bis 2006 deutschlandweit genutzt werden - und auch bei ausländischen Flugsicherungsorganisationen, darüber wird derzeit verhandelt. Die erste Überwachungsstation des europäischen Satellitensystems EGNOS steht schon heute in der DFS-Kontrollzentrale in Langen bei Frankfurt. EGNOS verbessert die Positionsgenauigkeit von GPS und ist ein wichtiger Baustein für das zukünftige europäische Satellitennavigationssystem Galileo. Europa rückt näher zusammen – und bietet damit hervorragende Geschäftsmöglichkeiten für ein expandierendes Unternehmen wie die DFS GmbH. Die DFS stellt auf der ILA 2004 in der Halle 8, Stand 8202 aus (10.-16. Mai, 10-18 Uhr). Im Mittelpunkt stehen ein Towersimulator auf einer sechs Meter breiten Präsentationswand und Produkte wie „Phoenix“. Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die DFS sorgt für einen sicheren und pünktlichen Flugverlauf. Die Mitarbeiter koordinieren täglich rund 9.000 Flugbewegungen im deutschen Luftraum, im Jahr nahezu drei Millionen. Deutschland ist damit das verkehrsreichste Land in Europa. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München. Zudem ist die DFS in der Eurocontrol-Zentrale in Maastricht vertreten und in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen. Die DFS hat folgende Geschäftsbereiche: Center, Tower und Aeronautical Solutions.
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| 09.01.2009 |
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