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DFS zu neuen Verfahren zur Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest in Frankfurt
Mit der Inbetriebnahme der neuen Landebahn in Frankfurt zum 20.10.2011 wird sich im Luftraum des Centers Langen rund um den Flughafen Frankfurt vieles verändern. Eine Fülle neuer Verfahren, eine angepasste Luftraumstruktur und eine über kurz oder lang erheblich gesteigerte Verkehrsmenge wird sich im und rund um den Luftraum der Anflugkontrolle Frankfurt befinden. Aus diesem Grunde werden an verschiedenen ATS-Strecken Veränderungen in der Streckenführung vorgenommen, die bisher einen Durchflug durch den Luftraum der Anflugkontrolle ermöglichten. Dies betrifft u. a. die ATS-Strecken L603, N850, T840 und Z41. Die neuen Streckenführungen werden zukünftig um den Luftraum „C“ Frankfurt herum führen (z. B. Z658 im Norden, Z12 im Süden, T847 im Westen und Z190/Z720 bzw. FUL-MAMBU-TOSTU FL80 oder tiefer in beide Richtungen im Osten) oder erst ab einer Höhe von Flugfläche 140 nutzbar sein und damit über den Luftraum der Anflugkontrolle hinwegführen. Alle Luftraumnutzer werden daher gebeten, sich rechtzeitig über die neuen Verfahren zu informieren, um eine korrekte Flugplanung sicherzustellen. Der Sichtflugverkehr ist wie folgt betroffen: Durchflüge durch den Luftraum „C“ werden zukünftig eingeschränkt sein. Piloten werden gebeten, im Rahmen ihrer Flugvorbereitung ein Um- oder Unterfliegen des Luftraumes „C“ Frankfurt einzuplanen. Ein Überfliegen des Flughafens Frankfurt (Midfield Crossing) für Sichtflüge wird nicht mehr möglich sein. Gleiches gilt auch für Abflüge vom Flugplatz Egelsbach nach Norden über Meldepunkt „L“ (Lima). Sonderregelungen werden für Polizei- und Rettungsflüge geschaffen. Die DFS bittet bei allen Privatpiloten, Charterern und Airlines um Verständnis.
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| 07.09.2011 |
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