flugsicherung.dfs.de         HOME   PRESSE   ENGLISH DFS GmbH
Spacer Spacer Spacer Spacer Spacer
TECHNIK

Bei ihrer Arbeit werden die Fluglotsen von modernster Technik unterstützt, die auch von der DFS entwickelt wird. Hochspezialisierte Ingenieure entwickeln kontinuierlich neue Flugsicherungssysteme, die auf die Bedürfnisse der Lotsen zugeschnitten sind. Außerdem unterhält die DFS an den internationalen Flughäfen in Deutschland Instrumentenlandesysteme sowie Radar- und Navigationsanlagen, mit denen der Luftraum über dem gesamten Bundesgebiet überwacht wird.

Bei Radaranlagen unterscheidet man zwischen Primär- und Sekundärradar: Die Primärradarantennen senden elektromagnetische Impulse, die vom Flugzeug reflektiert und von der Antenne wieder aufgefangen werden. So lässt sich jede Position jedes Flugzeugs im Luftraum bestimmen. Damit kennt der Lotse aber noch nicht die Identität der von ihm kontrollierten Maschinen.

Die Sekundärradarantennen, die sich oberhalb der Primärradarantennen befinden, senden ebenfalls elektromagnetische Signale aus. Im Unterschied zum Primärradar werden diese nicht reflektiert, sondern von einer Antenne im Flugzeug empfangen. Dort aktivieren sie einen Antwortimpuls, der zur Sekundärradarantenne zurückgesandt wird. Dieser Impuls, der aus einer vierstelligen Zahlenkombination besteht, verrät den Lotsen, um welches Flugzeug es sich handelt. Die Daten erscheinen auf dem Radarschirm des Fluglotsen und ermöglichen ihm so, das Flugzeug zu identifizieren und dem Piloten Flughöhe und Kurs zuzuweisen.

Flugplanverarbeitungssysteme geben den Lotsen Informationen über den geplanten Flugverlauf und sind gleichzeitig ein Werkzeug zur Erfassung des tatsächlichen Fluges.

Die Kommunikationstechnik (Funk und Sprachvermittlung) ermöglicht dem Lotsen, sich mit dem Piloten, den benachbarten Sektoren und Flugsicherungsdiensten anderer Länder zu verständigen, um alle Flüge zu koordinieren. Denn über Daten- und Übertragungstechnik sind die Systeme der DFS mit anderen Flugsicherungssystemen in Europa und der Welt, aber auch mit den Fliegern verbunden und entlasten so die Lotsen in der Kommunikation.

Die DFS-eigenen Navigationssysteme sorgen für eindeutige Fixpunkte auf Flugrouten, an denen sich die Piloten orientieren können. Die Lotsen benutzen diese Fixpunkte bei entsprechenden Anweisungen im Rahmen ihrer Tätigkeit. Mittels der Rechner gestützten An- und Abflugsysteme werden optimierte An- und Abflugsequenzen errechnet und den Lotsen vorgeschlagen. Wetterinformationssysteme versorgen die Lotsen mit den nötigen Wetterdaten vor Ort.

Durch den technischen Support und die entsprechende Logistik werden diese Anlagen zuverlässig in Betrieb gehalten und bei Bedarf schnellstmöglich wieder instandgesetzt.


Spacer
10.07.2009
Spacer

LUST AUF FLUGLOTSE?
Sie haben Abitur? Sie suchen DIE Alternative zum Studium? Wollen früh Verantwortung übernehmen? Dann bewerben Sie sich als Fluglotsin bzw. Fluglotse! Informationen, Ansprechpartner und Vor-Ort-Termine jetzt hier!
HIER KLICKEN
Spacer

FLUGVERLÄUFE ONLINE
Wie viel Verkehr ist gerade am Himmel über Berlin? Aus welchen Richtungen wird der Frankfurter Flughafen angeflogen? Das System STANLY_Track zeigt die Darstellung von Flugverläufen im Nah- bereich deutscher Verkehrsflughäfen.
ZU STANLY_TRACK
Spacer