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Arbeit im Center
Der Luftraum über Deutschland ähnelt einem großen Puzzle. So wie ein Puzzle aus vielen Einzelteilen besteht, ist der Luftraum in so genannte Fluginformationsgebiete unterteilt, die den Radarkontrollzentralen (Centern) zugeordnet sind. Innerhalb der Radarkontrollzentralen ist jedes Fluginformationsgebiet wiederum in Sektoren aufgeteilt. Diese einzelnen Puzzleteile greifen perfekt ineinander. Jeder Sektor wird jeweils von einem Team aus zwei Fluglotsen kontrolliert: dem Radar- und dem Koordinationslotsen. Während der Radarlotse den Radarschirm im Auge behält, dem Piloten über Funk Anweisungen gibt und Freigaben erteilt, spricht sein Kollege mit den benachbarten Sektoren. Er stimmt beispielsweise Übergabehöhen für den ein- und ausfliegenden Verkehr ab, nimmt entsprechende Informationen entgegen und unterstützt den Radarlotsen, weil vier Augen mehr sehen als zwei. Jeder Pilot, der nach Instrumentenflugregeln fliegt, wird von den Fluglotsen der DFS kontrolliert. Gemeint sind damit Flüge, die nicht nach Sicht, sondern nach Instrumenten navigiert werden. Der Lotse staffelt dann die Maschinen vertikal mit mindestens 1000 Fuß (rund 300 Meter) und horizontal zwischen 2,5 und 6 nautischen Meilen Abstand (das sind 4,6 bis 11,1 Kilometer). Fliegt der Pilot nach Sichtflugregeln und nicht nach Instrumenten, ist der Pilot selbst dafür verantwortlich, den Abstand zu anderen Flugzeugen einzuhalten. Er wird dann nicht von der deutschen Flugsicherung kontrolliert und darf auch nur bestimmte Lufträume nutzen.
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| 05.09.2011 |
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