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FABEC in Aktion
Die FABEC-Implementierungsphase begann im November 2008 mit der Unterzeichnung einer Declaration of Intent von die Repräsentanten der Verkehrs- und Verteidigungsministerien sowie mit der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens der zivilen Flugsicherungsorganisationen. Seitdem arbeiten zivile und militärische Experten in 16 operationellen und technischen Arbeitsgruppen zusammen und entwickeln Lösungen, um dem übergreifenden Ziel – einem einheitlichen Luftraum - näherzukommen. Um möglichst schnell zu Ergebnissen zu kommen und den Anforderungen der aktuellen wirtschaftlichen Lage Rechnung zu tragen, werden zunächst kurzfristige Maßnahmen umgesetzt. Hierzu zählen:
- Verkürzte City-Pairs (direkt Verbindungen zwischen zwei Flughäfen)
- Einführung eines Nachtstreckennetzes, das in den verkehrsarmen Zeiten kürzere Streckenführungen planbar macht
- Eine erste Änderung der Luftraumstruktur im Grenzgebiet zwischen den Niederlanden und Deutschland, die zu einer Entzerrung der Verkehrsströme zwischen Amsterdam und Frankfurt führt
Darüber hinaus wird das Augenmerk auf Engstellen an den internen Grenzen der FABEC-Staaten sowie auf die Verbindung zum südenglischen Luftraum gelegt. Die hierfür vorgesehenen Änderungen der Luftraumstruktur sollen bis Ende 2013 umgesetzt werden. Parallel wird an einem institutionellen Gerüst für den FABEC gearbeitet. Das notwendige Abkommen zwischen den Staaten wird 2010 reif für eine Unterschrift sein. In Kraft treten wird er nach seiner Ratifizierung in den verschiedenen Ländern. Dies ist für 2012 vorgesehen.
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| 08.07.2010 |
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MEHR ZU FABEC
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